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Die Qual der Klimawahl

Bildquelle: Pixabay

Der Klimawandel wird so viel diskutiert wie noch nie. Gemäss den Wahlprognosen nach wird das Thema die Nationalen Wahlen im Oktober prägen. Wer sich die politische Landschaft anschaut merkt schnell. Nachhaltige Klimapolitik kann nur die politische Mitte leisten.

Rechts: Gut betucht auf dem Weg in die Katastrophe

Der Klimwandel ist gar kein Problem und wenn schon, dann ist er nicht menschgemacht. Grob zusammengefasst tönt es so von der SVP. Eigentlich beruhigend, denn das würde ja heissen, wir können weiterhin mit gutem Gewissen in schlecht isolierten Häusern viel Heizöl verbrennen, uns immer grössere Autos leisten und munter um die Welt fliegen. Albert Rösti, der Präsident der Rechtsaussenpartei ist zugleich auch Präsident von Swissoil. Dem Interessenverband all derer, die nicht das geringste Interesse haben, dass wir in der Schweiz weniger fossile Brennstoffe verfeuern. Besteht da ein Interessenkonflikt? Ein Schelm, wer da böses denkt.

Bei der Finanzplatz-Partei FDP ist man sich gewohnt, Probleme entweder mit guten Seilschaften, Geldspritzen oder – wenn’s sein muss – mit guten Anwälten zu lösen. Dementsprechend ist die Partei auch bei der Klimafrage überfordert. Das hat man in den letzten Monaten immer wieder gelesen, gehört und gesehen. Irgendwie findet man den Klimawandel zwar schon nicht gut, aber was genau man machen will, ist man sich nicht einig. Verklagen kann man das Klima ja nur schlecht, wenn die nächsten heissen Sommer unsere Flora und Fauna weiter an die Grenze des Zusammenbruchs bringen. Und die Verursacher verklagen geht auch nicht. Zu viele davon sind in den eigenen Reihen…

Mein Fazit: Wer rechts von der Mitte wählt (dank Listenverbindung spielt es gar nicht so eine Rolle, welche der beiden Parteien), darf in Sachen Klimaschutz nicht viel erwarten! 

Links: Mit Lösungen von gestern können Probleme von heute nicht gelöst werden

Wer Links/Grün wählt bekommt wahrlich ein Komplettpaket. Der Individualverkehr wird massiv eingeschränkt (ein Vorgeschmack aktuell in Basel: Links/Grün will Individualverkehr verbieten). Somit wird ein bedeutender Teil der Schweizer Bevölkerung gezwungen, längere und umständliche Arbeitswege in Kauf zu nehmen. Quasi im Vorbeiweg führt man noch den Sozialismus ein, wie das ja im SP-Parteibuch festgeschrieben steht. Wer dieses Komplettpaket mag ist bei Links/Grün sicher gut aufgehoben. Gerade im Bezug auf letzteren Punkt habe ich aber so meine Bedenken. Denn das einzige, was Sozialismus im Bezug auf den Klimaschutz leistet, ist ein drastischer Rückgang des Wohlstandes und der industriellen Leistung eines Landes. Das hat zwar unbestritten einen positiven Einfluss auf das Klima, aber ich denke, es ist nicht die Art von Klimaschutz, die wir uns wünschen.

Mein Fazit: Mit Lösungen von gestern wird man die Probleme von heute nicht in den Griff kriegen. Die Probleme sind zu dringend, als dass man sie links-sozialer Folklore überlassen darf.

Mit einer stärkeren Mitte wäre wir in der Schweiz jetzt schon weiter

Der einzig sinnvolle Weg in Sachen Klimaschutz gehen Parteien wie die Bürgerlich-Demokratische Partei BDP. Sie stand beim Kampf um die Energiestrategie 2050 an vorderster Front und setzt sich aktuell für die Gletscherinitiative ein. Gleichzeitig versucht sie übertriebene Forderungen von Links/Grüns so umzuformen, dass sie von rechts nicht blockiert werden können. So löst die BDP politische Blockaden auf und bringt die Schweiz in Umweltbelangen weiter. Wäre die BDP stärker in den nationalen und kantonalen Parlamenten vertreten, wäre die Schweiz heute in Umweltthemen bedeutend weiter, zum Wohle der ganzen schweizerischen Bevölkerung

Mein Fazit: Wer mit seiner Wahl am 20. Oktober ein Zeichen für nachhaltige Klimapolitik setzen will, wählt die Mitte und somit die BDP. Die Schweiz wäre deutlich besser mit mehr BDP in den Parlamenten.

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